01
Eindeutigkeit
Innerhalb eines Spiels darf keine Nummer zweimal vorkommen. Das ist die einzige Vorgabe, die überall gleich gilt und an der ein Spielbericht tatsächlich hängen bleibt.
Blatt 15 · Gestalten
Feld Nummernplan
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Für Rückennummern und Namen gilt weniger, als viele annehmen: eindeutig und lesbar, der Rest ist Praxis. Genau deshalb entstehen die Fehler nicht an der Regel, sondern an der Bestellliste: bei doppelt vergebenen Nummern und Namen, die nicht in den Bogen passen.
Feld 06 · Nummernplan
Kadergröße wählen, Nummern und Namen eintragen. Der Plan prüft doppelte Nummern und zu lange Namen und lässt sich als Blatt für die Bestellung ausdrucken.
| Zeile | Nummer | Name auf dem Trikot | Prüfung |
|---|
Nur die erste ist eine harte Regel; die übrigen entscheiden darüber, ob sie im Spiel überhaupt anwendbar ist.
01
Innerhalb eines Spiels darf keine Nummer zweimal vorkommen. Das ist die einzige Vorgabe, die überall gleich gilt und an der ein Spielbericht tatsächlich hängen bleibt.
02
Die Nummer muss vom Spielfeldrand erkennbar sein. Geprüft wird nicht mit dem Zollstock, sondern mit dem Auge des Schiedsrichters, der sie in den Bericht einträgt.
03
Der entscheidende und am häufigsten unterschätzte Punkt: eine dunkle Nummer auf dunklem Grund ist auch in dreißig Zentimetern Höhe unbrauchbar.
04
Die Nummer auf dem Trikot muss der im Spielbericht gemeldeten entsprechen. Wer kurzfristig tauscht, ändert den Bericht, nicht das Trikot.
05
Aufgeklebte Papier- oder Klebenummern gelten als Notlösung für einzelne Spiele, nicht als Ausstattung für die Saison.
Nachlesen
Die verbindliche Fassung steht in der Spiel- oder Wettspielordnung des jeweiligen Landesverbands. Die Formulierungen unterscheiden sich im Detail, die beiden Kernpunkte, Eindeutigkeit und Lesbarkeit, stehen überall. Warum die Zahl nicht weiter oben steht, erklärt der Abschnitt Regeln.
Lesbarkeit entsteht aus dem Helligkeitsunterschied zwischen Ziffer und Untergrund, nicht aus Größe. Eine dreißig Zentimeter hohe dunkelblaue Nummer auf schwarzem Grund verschwindet bei Flutlicht vollständig, während eine deutlich kleinere weiße Ziffer auf demselben Trikot aus der doppelten Entfernung ablesbar bleibt. Wer bei der Farbwahl spart, muss es bei der Größe nicht ausgleichen: es funktioniert nicht.
Der zweite Faktor ist die Form des Ziffernsatzes. Schmale, moderne Ziffern sehen auf dem Entwurf hochwertig aus und büßen aus der Entfernung überproportional an Erkennbarkeit ein, weil die Strichstärke mit der Breite abnimmt. Für den Spielbetrieb ist ein breiter, gut gefüllter Satz die sicherere Wahl, besonders dort, wo Nummern zusätzlich klein auf der Brust wiederholt werden. Die Vorschau im Designer lässt sich dafür auf die Rückseite stellen und aus einem Schritt Abstand beurteilen.
Bleibt der Name, und dort ist die Grenze rein geometrisch. Der Bogen über der Nummer hat eine feste Breite; je mehr Zeichen hineinsollen, desto schmaler wird jeder Buchstabe, bis der Name zwar draufsteht, aber niemand ihn liest. Zwölf Zeichen sind bei üblicher Trikotbreite eine brauchbare Obergrenze, längere Namen werden abgekürzt statt gestaucht. Der Plan oben markiert Überschreitungen, solange die Bestellung noch offen ist, und genau darin liegt sein Zweck, denn nach dem Druck ist jede Korrektur ein neues Trikot.
Die Spielordnungen der Landesverbände fordern Lesbarkeit, keine exakte Millimeterzahl. In der Praxis bewähren sich bei Erwachsenen etwa 25 bis 30 Zentimeter Ziffernhöhe, bei Kindertrikots entsprechend weniger, weil die Fläche kleiner ist. Wichtiger als der genaue Wert ist der Kontrast zum Untergrund.
Nein. Der Spielername ist überall optional und im Amateurbereich eher die Ausnahme. Er ist zugleich einer der teuersten Druckposten, weil jedes Trikot damit zum Einzelstück wird; die Aufpreise dafür lassen sich unter Druckpreise gegenrechnen.
Formal ja, praktisch üblich ist sie beim Torhüter. Da die einzige harte Vorgabe die Eindeutigkeit innerhalb eines Spiels ist, spricht nichts gegen eine abweichende Vergabe. Der Nummernplan oben bietet deshalb ein Schema, das die 1 freilässt, und eines, das durchzählt.
Der Schiedsrichter kann die Aufstellung nicht eindeutig zuordnen und verlangt eine Änderung vor Anpfiff; im Zweifel muss ein Spieler das Trikot wechseln. Genau darauf prüft der Plan: doppelte Nummern werden markiert, solange die Bestellung noch geändert werden kann.
Begrenzt wird das nicht durch eine Regel, sondern durch die Fläche: der Bogen über der Rückennummer gibt eine feste Breite vor, und je mehr Zeichen darin stehen, desto schmaler wird jeder Buchstabe. Ab etwa zwölf Zeichen wird es bei üblicher Trikotbreite eng, und der Plan warnt ab einer einstellbaren Grenze.
Ja, sonst altern sie unterschiedlich. Ein Flockname über einer Flexnummer sieht nach zwei Saisons zweifarbig verwittert aus, weil sich die Kanten ungleich lösen. Welches Verfahren wie lange hält, steht auf Trikot bedrucken.
Als Ausdruck oder abgetipptes Blatt mit Zeile, Nummer und Name. Der Vorteil eines eigenen Plans liegt darin, dass die Prüfung vorher passiert: Wer eine Liste mit doppelter 7 einschickt, bekommt zwei Trikots mit der 7 geliefert und zahlt die Korrektur selbst.
Nein, aber ein farblich unterscheidbares Trikot, und das ist der Punkt, an dem Nummer und Farbwahl zusammenhängen. Da ein Torwarttrikot sich von beiden Feldspielersätzen abheben muss, sitzt die Nummer dort oft auf einem anderen Grund und braucht eine eigene Kontrastentscheidung. Mehr dazu unter Trikotfarben.
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