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Trikot
Enger geschnitten als im Fußball, weil es beim Hechten und beim Zweikampf nicht greifbar oder störend sein soll.
Blatt 43 · Sportarten
Ausgabe immergültig
Weiße Ausfertigung · Durchschlag rosa
Volleyball und Basketball teilen mehr miteinander als mit dem Fußball: Nummern vorn und hinten, engere Schnitte, zwei Sätze in unterschiedlicher Helligkeit. Was sie trennt, sind die Hosen, und im Volleyball der Libero, der eine eigene Garnitur braucht.
Vier betreffen die Bestellung direkt, zwei nur die Beschaffung durch die Spieler selbst.
| Punkt | Volleyball | Basketball |
|---|---|---|
| Nummernbereich | üblich 1 bis 20, je Verband erweitert | traditionell 0, 00 und 1 bis 99, ligaabhängig eingeschränkt |
| Nummern vorn und hinten | beide Seiten verlangt | beide Seiten verlangt |
| Libero | braucht ein farblich abweichendes Trikot | entfällt |
| Ärmel | kurz oder ärmellos | ärmellos üblich |
| Zweitsatz | hell und dunkel empfohlen | zwei Sätze regelseitig gefordert |
| Knieschützer | sehr verbreitet, individuell | seltener, individuell |
Die beiden Regelwerke
Beide Sportarten folgen dem internationalen Regelwerk in der deutschen Fassung ihres Fachverbands. Wer die verbindliche Zahl braucht, findet sie dort und nicht hier.
Die ersten vier gehören in die Vereinsbestellung, die letzten zwei in den Vereinsshop.
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Enger geschnitten als im Fußball, weil es beim Hechten und beim Zweikampf nicht greifbar oder störend sein soll.
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Im Volleyball kurz und eng, im Basketball weiter und länger. Der auffälligste Unterschied zwischen den beiden Sportarten.
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Hell und dunkel. Im Basketball fordern die Regeln von jeder Mannschaft mindestens zwei Sätze, weil Heim und Gast unterschiedliche Helligkeit tragen müssen.
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Nur Volleyball: eine farblich klar abweichende Garnitur, meist zwei Stück.
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Im Volleyball verbreitet bis üblich, individuell gekauft. Kein Teil des Satzes.
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Nicht abfärbende Sohle. Immer individuell, aber ein guter Artikel für den Vereinsshop.
Im Basketball verlangen die Regeln, dass sich die beiden Mannschaften in der Helligkeit unterscheiden: hell gegen dunkel, nicht nur in der Farbe. Damit ist ein zweiter Satz keine Absicherung gegen einen unwahrscheinlichen Fall, sondern die Voraussetzung für den normalen Spielbetrieb. Im Volleyball ist die Vorgabe weicher formuliert, führt praktisch aber zum gleichen Ergebnis, sobald mehrere Mannschaften einer Liga ähnliche Vereinsfarben führen.
Für die Beschaffung heißt das: die beiden Sätze werden von Anfang an als Paar gedacht, hell und dunkel, und nicht als Erst- und Ersatzsatz. Wer zuerst einen Satz in der Wunschfarbe bestellt und den zweiten später „passend dazu" nachkauft, bekommt zwei Sätze ähnlicher Helligkeit und damit keinen brauchbaren Wechsel. Beide Farben zusammen zu prüfen, bevor bestellt wird, kostet fünf Minuten im Prüfer.
Die zweite Besonderheit betrifft die Größen. Hallentrikots sitzen in beiden Sportarten enger als Fußballtrikots: im Volleyball, weil ein weites Trikot beim Hechten behindert, im Basketball, weil es greifbar wäre. Wer die gewohnte Fußballgröße überträgt, bestellt eine Nummer zu groß, und bei bedruckter Ware ist das nicht korrigierbar. Deshalb gilt hier besonders: über den gemessenen Brustumfang gehen, nicht über den Buchstaben; siehe Größentabellen.
Die dritte Besonderheit ist der Libero, und sie betrifft nur das Volleyball. Weil er sich für Schiedsrichter und Anschreibetisch klar von der eigenen Mannschaft abheben muss, ist seine Garnitur kein Zubehör, sondern Teil des Satzes. Wer sie bei der Erstbestellung vergisst, kauft sie später einzeln nach, zahlt den Einzelpreis samt Rüstkosten und bekommt im ungünstigen Fall einen abweichenden Farbton, weil zwischen zwei Chargen liegt. Zwei Stück sind die übliche Menge, damit ein Wechsel der Position innerhalb der Saison möglich bleibt.
Knieschützer gehören dagegen ausdrücklich nicht in die Vereinsbestellung. Polsterdicke und Passform sind persönliche Entscheidungen, ein zu weicher Schützer nützt nichts und ein zu harter wird nicht getragen. Sinnvoll ist stattdessen ein Hinweis, welche Bauart im Verein üblich ist, und ein dauerhaftes Angebot über den Vereinsshop, damit Neuzugänge nicht raten müssen.
Üblich ist der Bereich 1 bis 20, wobei mehrere Verbände ihn erweitert haben. Die Nummer muss vorn und hinten getragen werden, und innerhalb einer Mannschaft darf sie nicht doppelt vorkommen. Verbindlich ist die Ordnung des jeweiligen Verbands; den Plan dafür liefert der Nummernplan.
Traditionell 0, 00 und 1 bis 99, wobei einzelne Ligen den Bereich einschränken. Wie im Volleyball wird die Nummer vorn und hinten getragen. Da Basketball-Trikots ärmellos sind, ist die Fläche für die Nummer auf der Vorderseite kleiner als in anderen Sportarten.
Weil er sich für Schiedsrichter und Anschreibetisch klar von den übrigen Spielern seiner Mannschaft unterscheiden muss, denn er hat eigene Wechselregeln. Praktisch heißt das eine zusätzliche Garnitur in klar abweichender Farbe, meist zwei Stück, und sie muss bei der Bestellung mitgedacht werden.
Weil die Regeln es verlangen. Artikel 4.3.3 der Offiziellen Basketball-Regeln fordert von jeder Mannschaft mindestens zwei Sätze: die im Spielplan zuerst genannte Mannschaft spielt hell, vorzugsweise Weiß, die zweitgenannte dunkel, sofern beide sich nicht auf die umgekehrte Zuordnung einigen. Wer nur einen Satz besitzt, kann bei einer Farbüberschneidung nicht ausweichen. Die Prüfung dazu steht unter Trikotfarben.
Ja, in beiden Sportarten. Beim Volleyball, weil ein weites Trikot beim Hechten und Baggern behindert; beim Basketball, weil es im Zweikampf greifbar wäre. Für die Bestellung heißt das: nicht die gewohnte Fußballgröße übernehmen, sondern über den Brustumfang gehen; siehe Größentabellen.
Selten. Polsterdicke und Passform sind individuell, und ein Satz Vereinsknieschützer landet meist ungenutzt in der Kiste. Sinnvoller ist es, sie im Vereinsshop anzubieten, damit Spieler die eigene Variante über den Verein bestellen können.
Länger als im Handball und ähnlich lang wie im Fußball, weil weder Harz noch Bodenkontakt in gleichem Maß auf das Gewebe wirken. Drei bis vier Saisons sind realistisch, begrenzend ist wieder der Druck an den Nummernkanten.
Praktisch nicht. Die Schnitte unterscheiden sich deutlich: Basketball-Shorts sind länger und weiter, Volleyball-Hosen kurz und eng, und die Nummernbereiche weichen ab. Gemeinsam bestellen lässt sich dagegen alles außerhalb des Spielsatzes: Präsentation, Training, Taschen.
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