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Trikot
Ein Satz für Feldspieler plus Reserve. Der Posten, der über Jahre identisch bleiben muss, weil Nachzügler dasselbe Trikot brauchen.
Blatt 41 · Sportarten
Ausgabe immergültig
Weiße Ausfertigung · Durchschlag rosa
Fußball ist die Sportart mit den meisten Vorgaben und dem größten Bedarf, und die einzige, in der praktisch jeder Verein zwei Trikotsätze braucht. Sechs Teile gehören in einen vollständigen Satz, und drei davon werden regelmäßig vergessen.
Die letzten drei fehlen in fast jeder Erstbestellung und werden im Laufe der Saison nachgekauft.
01
Ein Satz für Feldspieler plus Reserve. Der Posten, der über Jahre identisch bleiben muss, weil Nachzügler dasselbe Trikot brauchen.
02
Wird häufiger ersetzt als das Trikot, weil sie mehr Bodenkontakt hat. Ein Ersatzsatz Hosen ist günstiger als ein Ersatzsatz Trikots.
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Werden in Größenbereichen nach Schuhgröße geführt und deshalb selten falsch gewählt. Verschleißen am schnellsten von allen Teilen.
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Zwei Stück, farblich von beiden Feldspielersätzen abweichend. Getrennt zu beschaffen, weil es nicht Teil des Feldspielersatzes ist.
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Lang und gepolstert an Hüfte und Knie. Kein Pflichtteil, aber der Punkt, an dem Torhüter am ehesten selbst nachkaufen.
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Ein zweiter Trikotsatz in anderer Farbe für Auswärtsspiele mit Farbkollision. Der klassische Fall für einen ausgelaufenen Satz.
Die Zuordnung der mittleren Jahrgänge legen die Landesverbände fest und weicht regional ab.
| Größe | Umfang | Gewicht | Wofür |
|---|---|---|---|
| Größe 3 | etwa 58–61 cm | etwa 290–320 g | Bambini und F-Jugend |
| Größe 4 | etwa 63–66 cm | etwa 290–390 g | E-, D- und C-Jugend, je Verband abweichend |
| Größe 5 | etwa 68–70 cm | etwa 410–450 g | B-Jugend, A-Jugend und Erwachsene |
| Futsal | etwa 62–64 cm | etwa 400–440 g | Hallenrunden nach Futsal-Regeln, sprungreduziert |
Wo die Zuordnung verbindlich steht
Die Ballgrößen je Altersklasse legen die Landesverbände in ihren Spiel- und Jugendordnungen fest, und sie weichen regional ab. Die DFB-Spielordnung ermächtigt in § 39 zu Vorschriften über die Spielkleidung und überträgt in § 39b Einhaltung und Ahndung den Mitgliedsverbänden; verbindlich für das nächste Spiel ist deshalb immer die Fassung des eigenen Verbands. Warum diese Sammlung darum keine bundesweite Zahl behauptet, steht im Abschnitt Regeln.
Der Heimverein spielt in seinen gemeldeten Farben, und der Gast weicht bei Kollision aus; so formulieren es die Spielordnungen der Landesverbände. Für eine Mannschaft, die die halbe Saison auswärts spielt, heißt das: irgendwann trifft sie auf einen Gegner mit ähnlicher Farbe und muss wechseln können. Ein zweiter Satz ist deshalb keine Kür, sondern die Voraussetzung dafür, ein Auswärtsspiel überhaupt antreten zu können.
Der günstigste Weg dahin führt über einen ausgelaufenen Satz. Ein Zweitsatz wird selten getragen, muss nicht erweiterbar sein und darf deshalb aus Restposten stammen, genau die Bedingungen, unter denen Auslaufmodelle uneingeschränkt sinnvoll sind. Wer beim Ausrüsterwechsel den alten Satz behält statt ihn abzugeben, hat den Zweitsatz sogar ohne zusätzliche Kosten; der Ablauf dazu steht unter Ausrüsterwechsel.
Bleiben die drei Teile, die in fast jeder Erstbestellung fehlen: Reserve über den Kader hinaus, ein Ersatzsatz Hosen und die Torwarthose. Die Reserve fehlt, weil die Summe ohnehin groß wirkt; die Hosen fehlen, weil niemand daran denkt, dass sie schneller verschleißen als Trikots; die Torwarthose fehlt, weil sie kein Pflichtteil ist. Alle drei kosten in der Erstbestellung wenig und im Nachkauf den Einzelpreis plus Rüstkosten plus Wartezeit. Der Kostenrechner führt sie deshalb als eigene Zeilen.
Wer nur eine Sache aus diesem Blatt mitnimmt, dann diese: der Satz umfasst sechs Teile und nicht drei, und die drei vergessenen sind zusammen billiger als eine einzige Nachbestellung im laufenden Betrieb.
Trikot, Hose und Stutzen für die Feldspieler, dazu zwei abweichende Torwarttrikots und Reserve über den gemeldeten Kader hinaus. Wer regelmäßig auswärts spielt, braucht zusätzlich einen Zweitsatz in anderer Farbe für Fälle von Farbkollision; die Prüfung dazu steht unter Trikotfarben.
Größe 3 für die jüngsten Jahrgänge, Größe 4 im mittleren Jugendbereich und Größe 5 ab der B-Jugend und für Erwachsene. Die genaue Zuordnung der mittleren Jahrgänge legen die Landesverbände fest und sie weicht regional ab. Verbindlich ist die Spielordnung des eigenen Verbands.
Drei bis vier Saisons sind bei wöchentlichem Einsatz realistisch, und begrenzend ist der Druck, nicht das Gewebe. Hosen und Stutzen verschleißen deutlich schneller. Ein Ersatzsatz Hosen nach zwei Jahren ist normal und kostet einen Bruchteil eines kompletten Satzes.
Vorgeschrieben ist sie nicht. Praktisch tragen die meisten Torhüter im Amateurbereich eine, und sie ist der Ausrüstungsteil, den Spieler am ehesten selbst kaufen, weil Polsterung und Passform Geschmackssache sind. Für den Verein reicht es, sie als Option anzubieten.
Es muss sich farblich von beiden Feldspielersätzen und von den Schiedsrichtern abheben, nicht nur von der eigenen Mannschaft. Das ist die am häufigsten übersehene Vorgabe, weil der Torwartsatz meist nur gegen das eigene Trikot geprüft wird. Der Prüfer unter Trikotfarben stellt ihn deshalb gegen beide.
Für das Training etwa einen Ball pro zwei Spieler, dazu zwei bis drei Spielbälle, die nicht im Training verwendet werden. Trainingsbälle werden meist im Zehnerpack beschafft; Spielbälle sind teurer und halten länger, weil sie geschont werden.
Für Trainingskleidung, Torwartausrüstung und Bälle uneingeschränkt. Für den Spielsatz nur, wenn genug Reserve mitgekauft wird: ein ausgelaufenes Modell lässt sich im dritten Jahr nicht erweitern. Die Abgrenzung steht unter Restposten.
Innerhalb einer Mannschaft müssen sie einheitlich sein, und Schienbeinschoner müssen von ihnen vollständig bedeckt werden. Beides steht in den Spielordnungen und wird beim Eintritt aufs Feld geprüft. Da Stutzen nach Schuhgrößenbereichen geführt werden, ist die Größenwahl unkritisch.
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