01
Spielkleidung
Trikot, Hose, Stutzen je Person, dazu abweichende Torwarttrikots. Der größte Einzelposten und der einzige, der linear mit dem Kader wächst.
Blatt 16 · Gestalten
Feld Kostenrechner
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Die Kosten pro Spieler entstehen aus vier Posten und einer Gegenrechnung: Spielkleidung, Druck, Reserve, Versand, und dem, was ein Sponsor davon übernimmt. Der Rechner führt sie zusammen und zeigt jeden Zwischenschritt, damit sich die Zahl von Hand berechnen und im Vorstand nachprüfen lässt.
Feld 02 · Kalkulation
Die Stückpreise stehen im Angebot des Anbieters; hier eintragen, was dort steht. Der Rechner führt sie zusammen und legt jeden Zwischenschritt offen.
Ergebnis
Vier davon stehen in der Erstkalkulation, der fünfte kommt später und lässt sich vorwegnehmen.
01
Trikot, Hose, Stutzen je Person, dazu abweichende Torwarttrikots. Der größte Einzelposten und der einzige, der linear mit dem Kader wächst.
02
Nummer, Name, Wappen, Sponsor. Wird pro Trikot berechnet und ist deshalb der Posten, der bei großem Kader am stärksten zuschlägt.
03
Zwei bis drei Sätze über den gemeldeten Kader hinaus. Kostet sofort und spart später den Nachbestellzuschlag samt Lieferzeit.
04
Einmalig, oft ab einem Bestellwert entfallend; der Posten, bei dem sich Sammelbestellungen mehrerer Mannschaften rechnen.
05
Nicht in der Erstkalkulation, aber einplanbar: der Preis eines Einzelteils liegt fast immer über dem Satzpreis pro Stück.
Eine Satzsumme sagt im Verein wenig. Sie ist groß, sie erschreckt, und sie lässt sich mit nichts vergleichen. Der Preis pro Spieler dagegen ist die Zahl, an der eine Entscheidung hängt: er entscheidet, ob ein Elternbeitrag zumutbar ist, ob ein Sponsorbeitrag reicht und ob der Verein einen Satz für zwei Mannschaften gleichzeitig stemmen kann.
Damit diese Zahl belastbar ist, müssen drei Fehler vermieden werden. Der erste ist die unterschlagene Reserve: wer den Satz durch die gemeldeten Spieler teilt statt durch alle ausgestatteten Personen, rechnet sich einen zu günstigen Wert und muss in der Rückrunde nachfordern. Der zweite ist der Sponsor als Rabatt: ein Beitrag senkt nicht den Stückpreis, sondern die Gesamtsumme, und diese Unterscheidung entscheidet, wie viel beim Verein hängen bleibt. Der dritte ist der Druck als Nebensache: bei einem Kader von zwanzig Personen summiert er sich schnell auf ein Drittel des Ganzen.
Wer die Kosten pro Spieler seriös nennen will, braucht deshalb keinen Marktpreis, sondern das eigene Angebot und fünf Rechenschritte. Genau die legt der Rechenweg unter dem Ergebnis offen: Personen, Spielkleidung, Druck, Summe, Abzug. Damit lässt sich die Zahl mit einem Taschenrechner kontrollieren, und ein Trikotsatz mit Sponsor wird zu einer Rechnung, die im Protokoll steht, statt zu einer Schätzung, die später korrigiert werden muss.
Ein Hinweis zur Reserve, weil sie die Zahl je Person spürbar bewegt: sie gehört in die Rechnung als eigene Zeile und nicht als Aufschlag am Ende. Nur so bleibt sichtbar, was ein zusätzliches Trikot heute kostet und was es im Februar kosten würde.
Indem der komplette Satz durch die Zahl der ausgestatteten Personen geteilt wird, nicht durch die Zahl der Trikots. Wer die Reserve unterschlägt, rechnet den Trikotsatz künstlich günstig und stellt am Ende einen zu niedrigen Betrag in Aussicht. Der Rechner oben führt beide Zahlen: Kosten pro Spieler und Eigenanteil pro Spieler nach Abzug des Sponsors.
Weil ein veröffentlichter Preis binnen einer Saison veraltet und für die meisten Vereine ohnehin falsch ist: Konditionen hängen an Kollektion, Menge und Verhandlung. Die Voreinstellungen sind Platzhalter zum Überschreiben; verbindlich ist das Angebot, das dem Verein vorliegt.
Zwei bis drei Garnituren über den gemeldeten Kader. Der Grund ist nicht Verschleiß, sondern Zugang: in fast jeder Rückrunde kommt jemand dazu, und ein Nachkauf kostet den Einzelteilpreis plus Rüstkosten für den Druck plus Wartezeit. Wer den Trikotsatz mit Sponsor finanziert, sollte die Reserve deshalb in den Betrag einrechnen, nicht danach.
Als Abzug von der Gesamtsumme, nicht als Rabatt pro Stück. Danach bleibt der Eigenanteil des Vereins, und erst dieser wird auf die Personen verteilt. Der Rechner begrenzt den Beitrag automatisch auf die Satzsumme, damit kein negativer Eigenanteil entsteht. Vertragliche Fragen dazu stehen unter Sponsoring.
Ja, in zwei Punkten: Torwarttrikots sind meist teurer als Feldspielertrikots und werden zusätzlich zum Feldspielersatz beschafft, weil ein Torhüter sich farblich von beiden Mannschaften unterscheiden muss. Der Rechner behandelt sie deshalb als eigene Zeile und rechnet Hose und Stutzen für alle Personen gleich.
Die Frage lässt sich nur mit dem eigenen Angebot beantworten, aber die Struktur ist immer dieselbe: Spielkleidung plus Druck plus Nebenkosten minus Sponsorbeitrag, geteilt durch die Personen. Genau diese fünf Schritte legt der Rechenweg unter dem Ergebnis offen, damit die Zahl im Vorstand nachvollziehbar ist.
Ja. Der Druck ist der Posten, an dem sich am leichtesten sparen lässt, ohne die Qualität der Kleidung zu senken: ein Satz ohne Spielernamen kostet pro Trikot deutlich weniger und ist im Amateurbereich nirgends vorgeschrieben. Die Aufpreise je Position lassen sich unter Druckpreise feiner aufschlüsseln.
Ja, über die Drucktaste. Das Blatt enthält die Eingaben, das Ergebnis und den Rechenweg: genug, um daraus einen Beschluss zu formulieren, und wenig genug für einen Tagesordnungspunkt.
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