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Brustumfang
An der breitesten Stelle, waagerecht, Maßband nicht spannen. Das maßgebende Maß für alle Erwachsenengrößen, nicht die Konfektionsgröße aus dem Alltag.
Blatt 24 · Ausstattung
Feld Größenfinder
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Größentabellen für Trikots sind zwischen Herstellern nicht vergleichbar, weil dieselbe Konfektionsgröße einen anderen Schnitt bezeichnet. Belastbar ist nur der gemessene Brustumfang, und bei Kindern die Körpergröße, weil die Größen dort in Zentimetern benannt sind.
Feld 04 · Größenfinder
Brustumfang und Körpergröße eintragen. Das Ergebnis ist ein Bereich, kein einzelner Buchstabe: weil derselbe Buchstabe je Hersteller einen anderen Schnitt bezeichnet.
Ergebnis
Zwei davon genügen für Trikots, die übrigen drei für Hosen, Jacken und Stutzen.
01
An der breitesten Stelle, waagerecht, Maßband nicht spannen. Das maßgebende Maß für alle Erwachsenengrößen, nicht die Konfektionsgröße aus dem Alltag.
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Ohne Schuhe an der Wand. Bei Kinder- und Jugendgrößen das einzige maßgebende Maß, weil die Größen dort in Zentimetern benannt sind.
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Für Hosen, an der schmalsten Stelle über dem Hüftknochen. Weicht bei Sporthosen mit Gummizug deutlich weniger aus als bei Straßenhosen.
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Von der Schulterkuppe bis zum Handgelenk. Nur bei Präsentations- und Stadionjacken relevant, dort aber häufig der Grund für eine Größe mehr.
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Für Stutzen, die in Bereichen angegeben werden. Ein Stutzen läuft über zwei bis drei Schuhgrößen und wird deshalb selten falsch gewählt.
Wichtiger als jede Tabelle
Ein Satz Anprobeteile im Vereinsheim, eine Größe pro Band, klärt mehr Größenfragen als jede Rechnung, weil bedruckte Ware nicht zurückgegeben werden kann.
Konfektionsgrößen sind keine Maße, sondern Namen für Schnitte. Ein Hersteller legt fest, welchen Brustumfang sein „L" abdeckt, und ein anderer legt es anders fest, beide zu Recht, weil beide unterschiedliche Zielgruppen und unterschiedliche Passformphilosophien haben. Bei Sportkleidung verstärkt sich der Effekt, weil eng anliegende Spielkleidung anders geschnitten wird als Freizeitware derselben Marke. Das Ergebnis kennt jeder Verein: ein Trikot in „L" passt, das nächste in „L" nicht.
Daraus folgt, wie eine brauchbare Größenangabe aussieht: nicht „L", sondern „100 cm Brustumfang". Mit dieser Zahl lässt sich in jeder Herstellertabelle die richtige Zeile finden, und sie bleibt gültig, wenn der Verein in vier Jahren zu einem anderen Anbieter wechselt. Der Rechner oben übersetzt sie in das konventionelle Band und nennt zusätzlich die Spanne, nicht weil die Rechnung unsicher ist, sondern weil die Spanne die Realität zwischen Herstellern abbildet.
Für Kinder und Jugend gilt eine eigene Logik, und sie ist einfacher: dort heißen die Größen nach der Körpergröße in Zentimetern, also 116, 128, 140 und so weiter. Eine Bestellung nach Altersjahren geht deshalb regelmäßig schief: zwei Zwölfjährige liegen leicht zwanzig Zentimeter auseinander und damit zwei Größen. Wer einen Jugendsatz für zwei Jahre plant, legt eine Größe zu, muss dann aber sicherstellen, dass Ersatz nachbestellbar bleibt: bei einem Auslaufmodell kommt die nächste Größe in derselben Farbe nicht nach.
Weil sie kein Maß ist, sondern ein Etikett auf einem Schnitt. Dasselbe „L" bezeichnet bei zwei Herstellern zwei verschiedene Brustumfänge, und bei Sportware kommt hinzu, dass eng anliegende Spielkleidung anders geschnitten wird als Freizeitware derselben Marke. Belastbar ist nur der gemessene Brustumfang.
In der Praxis um bis zu eine ganze Größe. Deshalb gibt der Rechner oben einen Bereich statt eines Buchstabens aus: das Ergebnis sagt, in welcher Zeile der Herstellertabelle zu suchen ist, und die Spanne sagt, wie weit die Antwort dort abweichen kann. Verbindlich bleibt die Tabelle des gewählten Anbieters.
In Zentimetern Körpergröße, also 116, 128, 140, 152, 164 und 176, nicht in Altersjahren. Das ist der Grund, warum eine Bestellung nach Alter regelmäßig schiefgeht: zwei Zwölfjährige unterscheiden sich in der Körpergröße um zwanzig Zentimeter und damit um zwei Größen.
Spieltrikots sitzen im Amateurbereich meist leicht weit, weil darunter ein Unterhemd getragen wird und weil ein Satz mehrere Saisons und mehrere Träger überdauern soll. Eng anliegende Schnitte sind eine Frage der Vorliebe, nicht der Leistung; der Rechner erlaubt beides und verschiebt dann um ein Band.
Mit einer Liste aus gemessenen Brustumfängen, nicht aus Selbstauskünften. Praktisch bewährt hat sich ein Satz Anprobeteile im Vereinsheim: eine Größe pro Band, einmal anziehen, Größe notieren. Das kostet einen Abend und verhindert die Rückgaben, die bei bedruckter Ware ohnehin ausgeschlossen sind; siehe Vereinsshop.
Weil sie sich mit jeder Kollektion ändern und eine abgeschriebene Tabelle innerhalb einer Saison falsch wäre, auf einer Seite, deren Nutzen darin liegt, dass ihre Angaben stimmen. Was hier steht, sind die konventionellen Bänder und die Spanne dazwischen; die verbindliche Tabelle liegt beim Hersteller und ist dort aktuell.
Nicht in jeder Kollektion, und das ist ein hartes Auswahlkriterium. Ein Damenschnitt unterscheidet sich in Schulterbreite, Taillierung und Länge, nicht nur in der Größe; Herrenware in kleineren Größen passt sichtbar anders. Ob eine Linie Damenschnitte führt, gehört an den Anfang der Kollektionswahl, siehe Teamwear-Kollektionen.
Eine Größe über dem gemessenen Band, wenn der Satz zwei Jahre halten soll, denn Jugendliche wachsen in dieser Zeit oft durch ein ganzes Band. Wichtiger als der Zuschlag ist aber, dass Ersatz nachbestellbar bleibt: ein Auslaufmodell kann die nächste Größe in derselben Farbe nicht liefern.
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