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Trikot selbst gestalten
Trikot-Designer: sechs Vorlagen, freie Farben, Nummer, Name und Sponsorfeld, als Bild oder Ausdruck.
Abschnitt 60 · Werkzeuge
Blätter 6
Ausgabe immergültig
Sechs Rechner für die Fragen, die bei einer Bestellung ohnehin auftreten: Entwurf, Kosten, Druckpreise, Größen, Farbkollision, Nummernplan. Alle rechnen im Browser, speichern nichts und legen ihren Rechenweg offen.
Rechnet lokal
Speichert nichts
Jedes Blatt beantwortet eine Entscheidung, die bei der Beschaffung ohnehin ansteht.
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Trikot-Designer: sechs Vorlagen, freie Farben, Nummer, Name und Sponsorfeld, als Bild oder Ausdruck.
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Kostenrechner: Kadergröße mal Teile mal Druck, minus Sponsorbeitrag, ergibt den Preis pro Spieler.
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Druckpreis-Rechner: Aufpreis je Position und Stückzahl, samt den Rüstkosten des Siebdrucks.
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Größenfinder: Brustumfang und Körpergröße hinein, Größenband samt Herstellerspanne heraus.
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Farbkollisions-Prüfer: Helligkeitsunterschied und Farbabstand zwischen Heim, Auswärts und Torwart.
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Nummernplan: Kaderliste mit Prüfung auf doppelte Nummern und zu lange Namen, druckfertig.
Sie erklären, was die Werkzeuge leisten, und was sie ausdrücklich nicht tun.
01
Kein Server, keine Übertragung, kein Konto. Wer den Reiter schließt, hinterlässt nichts.
02
Es gibt keine gespeicherten Entwürfe und keine Wiederherstellung. Behalten lässt sich, was gedruckt oder als Bild gespeichert wird.
03
Jeder Rechner legt seine Zwischenschritte offen, damit das Ergebnis mit einem Taschenrechner kontrolliert werden kann.
04
Preise kommen aus dem Angebot des Vereins, nicht aus einer Liste; eine veröffentlichte Preisliste wäre binnen einer Saison falsch.
05
Jedes Ergebnis ist ein Blatt für die Vorstandssitzung: Eingaben, Ergebnis, Rechenweg auf einer Seite.
Ein Rechner mit fest eingebauten Preisen wäre bequemer und binnen einer Saison falsch. Konditionen im Teamsport hängen an Kollektion, Menge und Verhandlung, und derselbe Satz kostet zwei Vereine unterschiedlich viel. Eine Zahl, die hier stünde, wäre für den einen zu hoch und für den anderen zu niedrig, und in beiden Fällen die Grundlage einer falschen Entscheidung.
Deshalb sind die Voreinstellungen Platzhalter und keine Aussagen. Was die Werkzeuge beitragen, ist nicht die Zahl, sondern die Struktur: welche Posten es gibt, in welcher Beziehung sie stehen und was am Ende auf eine Person entfällt. Genau diese Struktur ist überall dieselbe, während die Beträge überall verschieden sind.
Der zweite Grundsatz ist der offene Rechenweg. Jedes Ergebnis wird unter dem Kasten als Satz wiederholt, also Personen, Teile, Druck, Summe und Abzug, damit es mit einem Taschenrechner kontrollierbar bleibt. Das ist kein Selbstzweck: wer im Vorstand einen Betrag nennt, muss auf Nachfrage erklären können, wie er entstanden ist, und ein Rechner ohne Zwischenschritte macht das unmöglich. Wer beides zusammen braucht, beginnt beim Kostenrechner und nimmt die Druckposten aus den Druckpreisen dazu. Wer stattdessen einen Überblick über alle Blätter sucht, findet ihn in der Inhaltsübersicht; wie hier gearbeitet und geprüft wird, steht unter Über diese Seite.
Für eine ganze Beschaffung ergibt sich daraus eine Reihenfolge, und sie ist nicht die, in der die Rechner auf diesem Blatt stehen. Zuerst der Größenfinder, weil die Größenliste am längsten dauert: sie braucht gemessene Menschen und keinen Nachmittag am Bildschirm. Parallel dazu der Farbkollisions-Prüfer, weil eine Farbe, die gegen die halbe Liga nicht funktioniert, alles Weitere entwertet. Erst danach der Designer, denn ein Entwurf in einer Farbe, die wieder fällt, ist zweimal gezeichnet.
Die zweite Hälfte ist Rechnen. Der Nummernplan liefert die Liste, die der Anbieter ohnehin verlangt, und findet dabei die doppelte Sieben, solange sie noch nichts kostet. Aus dieser Liste ergibt sich die Stückzahl, mit der die Druckpreise überhaupt erst berechenbar werden, und deren Ergebnis wandert als Druckposten in den Kostenrechner. Wer in dieser Folge arbeitet, gibt keine Zahl zweimal ein und muss keinen Schritt wiederholen, weil ein späterer ihn umgeworfen hat.
Nein. Es gibt kein Konto, keine Anmeldung und keine Übertragung an einen Server: alle sechs Rechner laufen vollständig im Browser. Das ist auch der Grund, warum sie nichts speichern: es gibt keinen Ort, an dem etwas gespeichert werden könnte.
Weil eine veröffentlichte Preisliste innerhalb einer Saison veraltet und für die meisten Vereine ohnehin nicht gilt; Konditionen hängen an Kollektion, Menge und Verhandlung. Die Voreinstellungen in den Rechnern sind Platzhalter zum Überschreiben; verbindlich ist das Angebot, das dem Verein vorliegt.
Ja, über die Drucktaste in jedem Werkzeug. Das Blatt enthält Eingaben, Ergebnis und Rechenweg: genug, um daraus einen Beschluss zu formulieren, und kurz genug für einen Tagesordnungspunkt.
Ja, die Eingabefelder stapeln sich dort untereinander. Für den Designer und den Farbprüfer ist ein größerer Bildschirm angenehmer, weil zwei Farben nebeneinander besser zu beurteilen sind als einzeln nacheinander.
Weil eine Zahl im Verein nur so viel wert ist, wie sie nachprüfbar ist. Wer im Vorstand einen Betrag nennt, muss auf Nachfrage sagen können, wie er entstanden ist, und wer einen Rechner ohne Zwischenschritte benutzt, kann das nicht.
Für alle. Kosten, Druckpreise, Größen, Farbkollision und Nummernplan hängen an Stückzahl, Verfahren und Maßen, nicht an der Sportart. Nur bei den Nummernvorgaben gibt es Unterschiede, und die stehen unter Sportarten.
Nein, bewusst nicht. Eine Tabelle, die als Datei kursiert, veraltet und wird kopiert, ohne dass klar bleibt, welche Fassung gilt. Der Druckweg löst dasselbe Bedürfnis, ohne dass eine zweite Version entsteht.